Wie Du endlich die Wunschkunden bekommst, die Du verdienst

Wo bitte ist mein Wunschkunde?

Wusstest Du, dass das Thema „Wunschkunde, Zielkunde, Traumkunde“, eins der wichtigsten Themen im Onlinemarketing ist? Und dass dieses Thema gleichzeitig die meisten Fragen bei Unternehmern aufwirft? Heutzutage reicht es nicht mehr unseren Lebenslauf und ein paar Bildchen mit Haus und Hund auf unserer Webseite zu veröffentlichen, unsere Wunschkunden wollen da schon ein bischen mehr Fleisch am Knochen sehen. Sie wollen sich verstanden und ernst genommen fühlen. Und ganz wichtig: sie suchen die optimale Lösung für ihr Problem. Nur – wer ist dieser ominöse Wunschkunde überhaupt und wo treibt er sich herum? Kennst Du ihn und seine Bedürfnisse genau? Was weisst Du über ihn?
Antworten, die ich als Texterin von meinen Kunden oft höre, wenn ich sie frage „Wer ist Dein Wunschkunde? Mit wem willst Du zusammen arbeiten?“
  • Menschen, die aus dem Hamsterrad aussteigen wollen
  • Menschen, die in ihre Kraft kommen und ihr volles Potential leben wollen
  • Menschen, die ihre Blockaden und Probleme loswerden möchten
  • Frauen und Männer zwischen 25 und 60 Jahren
  • Menschen, die aktiv etwas für ihre Gesundheit tun wollen

Die Liste könnte ich endlos weiterführen. Erkennst Du Dich darin wieder? Versuchst Du auch möglichst viele Kunden anzusprechen um bloss niemanden auszuschliessen? Kenne ich. Anfangs wollte ich mich auch nicht auf eine Nische fokussieren weil ich glaubte, ich würde damit viele Kunden, die meine Hilfe brauchen, vergraulen. Bis ich gecheckt habe:

Willst Du alle ansprechen, fühlt sich keiner angesprochen.

Du musst zwangsläufig vage kommunizieren und schaffst es nicht, Vertrauen aufzubauen weil Du Dich nicht auf die spezifischen Themen und Bedürfnisse Deiner WK fokussieren kannst. Weil Du Dich nicht in sie hinein fühlen kannst. Dein Angebot ist für sie nicht attraktiv weil Du ihnen keine klare Lösung anbieten kannst. Und Du bist unzufrieden, weil Du entweder gar keine Kunden hast oder aber an Kunden gerätst, die gar nicht zu Dir passen. Die um Deinen Preis feilschen, Termine nicht einhalten, kurzfristig wieder abspringen und Dir Deine Energie rauben. Ich spreche da aus Erfahrung😉 Das war ganz schön frustrierend, letztendlich aber eine gute Schule um zu lernen, wie es besser geht. Um Dir diese Erfahrung zu ersparen, verrate ich Dir wie ich es gemacht habe.

Gehe in den Schuhen Deines Wunschkunden

Um Deinen WK zu erreichen willst Du Dich in ihn hineinversetzen. Du musst genau wissen wie er tickt, wie er aussieht, wie er spricht, wie er lebt. Ein Wunschkunde ist ein Mensch, mit dem Du Pferde stehlen, Kaffe trinken oder stundenlang quatschen könntest. Jemand, der Deine Augen zum Leuchten und Dein Herz zum jubeln bringt wenn Du ihn siehst. Er ist DER Mensch, mit dem Du am liebsten arbeitest und von denen Du am liebsten mehr hättest. Und wenn Du genau hinschaust wirst Du feststellen – er ist wie Du. Hat ähnliche Ziele und Werte, Interessen und Hobbies, Lebenserfahrungen und Erlebnisse. Ihr habt Gemeinsamkeiten, die Euch miteinander verbinden (Resonanz). 

23 Fragen die Du Dir stellen solltest, bevor Du Dein Angebot für Deinen Wunschkunden kreierst

Hast Du schon einen oder mehrere WK, bei dem Dir das Herz aufgeht und mit dem Du Dich rundherum wohl fühlst? Nimm Dir die Zeit Deinen WK ganz genau zu analysieren.
Du hast noch keinen WK? Dann wird es Zeit ihn ganz genau nach Deinen Vorstellungen zu basteln. 
Mach Dir Notizen, suche ein Foto aus und erstelle ein genaues Abbild Deines WK (WK-Profil). Je detaillierter Du dabei vorgehst, desto gezielter kannst Du ihn ansprechen und weisst, über welche Kanäle Du ihn erreichen kannst. 
Los gehts. 
Begebe Dich in eine lockere Haltung, vielleicht schliesst Du die Augen. Stell Dir vor, ihr sitzt euch Auge in Auge gegenüber und Du kannst ihn alles fragen was Du von ihm wissen möchtest. 
  • Ist Dein WK eine Frau oder ein Mann?
  • Wie heisst Dein WK?
  • Wie alt ist Dein WK?
  • Wie sieht er aus? (Haarfarbe, Style)
  • Beziehungsstatus
  • Kinder? Wie alt?
  • Wo und wie wohnt Dein WK?
  • Was macht Dein WK beruflich?
  • Welche Ausbildung hat er?
  • Wie sieht seine finanzielle Situation aus?
  • Welches sind seine Interessen und Hobbies?
  • Welche Werte machen ihn aus?
  • Welche Fähigkeiten und Stärken hat er?
  • Welche Ziele hat er? 
  • Welches ist seine Vision, sein Beitrag für die Welt?
  • Welches sind seine Vorbilder / Lehrer?
  • Welche Informationsquellen nutzt er? (Bücher, Zeitschriften, Blogs/Webseiten, soziale Kanäle)
  • Welche Veranstaltungen / Events besucht er?
  • Welches ist seine grösste Herausforderung (Kittelbrennfaktor)?
  • Warum / wofür braucht er Dich?
  • Welche Probleme löst Du für ihn / wobei unterstützt Du ihn?
  • Was schätzt er an Dir am meisten?
  • Was wäre die optimale Lösung für ihn, für die er fast jeden Preis bezahlen würde?
Wenn Du Deine Hausaufgaben gemacht hast und Deinen WK in- und auswendig kennst, kannst Du Dein Angebot und Deine Kommunikation gezielt auf seine Themen und Bedürfnisse zuschneiden. Du sprichst seine Sprache und weisst genau wo ihn der Schuh drückt (Kittelbrennfaktor). Du erzählst ihm von Dir, Deinen Herausforderungen und wie Du diese gemeistert hast. Du baust eine Brücke zwischen Deiner Persönlichkeit und Deinem Business und weckst das Vertrauen Deines WK. Und Du hast die optimale Lösung für ihn die ihm dabei hilft, seine Hürden zu überwinden. Das kannst Du übrigens sehr gut auf Deiner Über mich-Seite einbauen.
So holst Du Deinen WK genau dort ab wo er steht und vermittelst ihm das Gefühl, endlich angekommen zu sein und eine Lösung für sein Problem gefunden zu haben. Er erkennt den Wert Deines unwiderstehlichen Angebotes für sich und wird mit Dir nicht über den Preis feilschen. 

Und die vielen, vielen anderen?

Keine Angst, es werden auch Kunden auf Dich zukommen, die nicht Deinem WK-Profil entsprechen. Don’t worry, Abwechslung ist das Salz in der Suppe. Fühle in Dich hinein ob Du Lust hast mit diesem Kunden zu arbeiten. Stimmt die Chemie, ist der Preis für Dich ok oder handelst Du aus einem Gefühl des „Müssens“ heraus? Wenn Du schon im Vorfeld ein ungutes Gefühl hast, lass es lieber bleiben. Ohne Spass an der Sache entwickelt sich die Zusammenarbeit zäh und langwierig und bringt weder Dir noch dem Kunden ein zufriedenstellendes Ergebnis. 

Die Bedürfnisse Deines Wunschkunden

Du weisst mit wem Du zusammenarbeiten willst, kennst aber seine Bedürfnisse nicht genau und welches die optimale Lösung für ihn ist? Eine einfache und gute Möglichkeit Deinen WK besser kennenzulernen ist, ihn einfach zu fragen. Menschen helfen gerne – die meisten jedenfalls. Entweder Du rufst ihn direkt an oder Du erstellst eine Umfrage (z.B. mit SurvioSurveymonkey), die Du Deinem WK direkt zuschickst. Gehe in entsprechende Foren, Facebookgruppen, etc., wo Dein WK sich aufhält und poste dort Deine Umfrage. Bitte Freunde und Bekannte Deine Umfrage an Menschen weiterzuleiten, von denen sie denken, dass sie Deine Unterstützung benötigen können. Beschränke Deine Umfrage auf max. 5 Fragen, die Dein Kunde innerhalb von ca. 5 Minuten beantworten kann. Umfangreiche Umfragen nerven die Leute, nicht jeder hat Zeit und Lust sich dem zu widmen. Weiss ich auch aus eigener Erfahrung😉

Ich wünsche Dir von Herzen ganz viel Erfolg und Freude mit der Kreation Deines Wunschkunden.

Herzlich

Moni

Hast Du weitere Fragen zum Thema Wunschkunde? Schreib mir unter moni@textgarten.ch
Du willst auf dem Laufenden bleiben und keinen Artikel verpassen? Dann trage Dich unten für meinen Newsletter ein und hol Dir meine Tipps rund ums Schreiben.

Einfach schöne Texte

Es ist gar nicht so schwer wie Du denkst, wenn Du ein paar einfache Regeln beachtest.
Trage Deine Email-Adresse ein und sichere Dir meine kostenlosen Schreibtipps.

Ich respektiere Deine Privatsphäre und verkaufe Deine Daten nicht zu Werbezwecken.
Ich mülle auch Dein Postfach nicht ständig mit Emails zu, die Du dann doch nicht liest – versprochen.

 

Nur Du allein bist die Lösung für Deinen Kunden

PIRO4D / Pixabay

 

Dein Kunde sucht keinen Experten für sein Problem…häh??

Du bist erfolgreich mit Deinem eigenen Business und tust was Du liebst. Du hast viele Ausbildungen gemacht, einiges an Lebenserfahrung gesammelt und bist stolz auf das, was Du bisher erreicht hast. Kurz – Du bist ein wahres Geschenk für Deine Klienten / Kunden. Und die, die Dich kennen, wissen das zu schätzen. Und was ist mit denen, die gar nicht wissen, dass es Dich gibt? Vielleicht willst Du Dein Business ausbauen, Dein Angebot erweitern, ein Gemeinschaftsprojekt starten, whatever. Auf jeden Fall willst Du mit Deiner Webseite mehr Menschen erreichen und von Deinen Qualitäten überzeugen. Wie machst Du das?

Stell Dir mal vor, Du hast ein Problem. Schon lange plagst Du Dich damit herum, es zehrt an Deinen Nerven und Du hast schlaflose Nächte. Du hast keinen Bock mehr drauf Deine Energie damit zu verschwenden und Du checkst – allein kriege ich das nicht auf die Reihe, ich brauche Unterstützung. Jetzt! Du suchst im Netz nach einer Lösung und – findest Angebote ohne Ende. Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, fühlst Dich von der Masse an Möglichkeiten völlig überfordert. 

Nach welchen Kriterien wählst Du Deine Problemlösung aus? Wer überzeugt Dich? Jemand, der Dir auf seiner Webseite sachlich eine Aufzählung seiner Ausbildungen und beruflichen Erfolge um die Ohren haut? Schöne Fotos von seiner Praxis präsentiert? Oder Jemand, der Dir easy peasy, locker und offen sein Warum verrät und Dich teilnehmen lässt an seinem Leben. Der Dir sein Herz öffnet, als wenn Ihr Euch schon ewig und 3 Tage kennen würdet? Jemand, mit dem Du Dich gleich wohl fühlst.

Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler

Der Mensch sucht Gemeinschaft. Er sucht Menschen, die ähnlich ticken wie er, von denen er sich abgeholt und verstanden fühlt. Die vielleicht einen ähnlichen Weg gegangen sind und erzählen wie sie das geschafft haben. Von denen er nicht nur durch ihre Fachkenntnisse sondern auch von ihrer Lebenserfahrung profitieren kann.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten sich und sein Angebot so schmackhaft wie möglich zu präsentieren. Du kannst auch auf Weiterempfehlungen durch Mund-zu-Mund-Propaganda setzen aber eventuell wartest Du da bis zum Sankt Nimmerleinstag. Ich kenne das aus Erfahrung. Ich hab auch gedacht, dass ich nur warten muss und dann kommen meine Wunschkunden von ganz allein in Scharen zu mir geströmt. Pustekuchen😉

Eins ist klar: Gerade wenn Du mit Menschen arbeitest – als Coach, Yogalehrerin, spirituelle Heilerin, etc. – ist das A und O Vertrauen. Du willst eine Verbindung zu Deinen potentiellen Kunden aufbauen. Du willst sie schon auf Deiner Webseite davon überzeugen, dass Du genau die Richtige für sie bist und die optimale Lösung für sie parat hast. Nur…wie machst Du das?

Du musst ja nicht gleich einen Roman darüber schreiben wo und wann Du warum geboren wurdest, wann und wie oft Du geheiratet und wieviele Kinder Du hast. Du weisst schon was ich meine. Das ist Deinem Klienten / Kunden doch völligstens wurscht. Warum? Ganz einfach. Er sucht kein Angebot sondern eine Lösung für sein Problem. 

Das Gehirn liebt Geschichten. Erzähle Deinem Wunschkunden von Dir. Deine Geschichte macht Dich unverwechselbar. Einzigartig. Wertvoll. Deine Geschichte ist Deine ganz persönliche Marke. Die Essenz aus Deiner Geschichte, verbunden mit Deinem Wissen, Deiner Vision, Deinem Warum, macht Dich zur Expertin / zum Experten für Deine Kunden / Klienten. Für genau DIE Menschen, mit denen Du arbeiten möchtest. 

In meinem Artikel „Deine überzeugende Über mich-Seite schreiben“ gehe ich näher darauf ein.

Eine Möglichkeit Dein Warum auf unterhaltsame und berührende Art und Weise zu erzählen möchte ich Dir heute vorstellen. 

Das Story-Picture-Interview ist ein Herzensprojekt, das aus der Kooperation mit der wundertollen Sandra Elsig entstanden ist. Wir haben Menschen interviewt und ihren Herzensweg in eine unterhaltsame Story verpackt, die von Sandras inspirierenden Hearty-Heroes begleitet wird. 

Viel Spass beim Lesen😃

www.textgarten.ch

 

 

Klicke links auf das Bild um Dir meine Story herunterzuladen

 

 

 

 

 

 

Du willst auf dem Laufenden bleiben und keine Folge verpassen? Dann trage Dich unten für meinen Newsletter ein. Im nächsten Story-Picture-Interview erzählen wir Dir die spannende Geschichte von Markus Cerenak.

Einfach schöne Texte

Es ist gar nicht so schwer wie Du denkst, wenn Du ein paar einfache Regeln beachtest.
Trage Deine Email-Adresse ein und sichere Dir meine kostenlosen Schreibtipps.

Ich respektiere Deine Privatsphäre und verkaufe Deine Daten nicht zu Werbezwecken.
Ich mülle auch Dein Postfach nicht ständig mit Emails zu, die Du dann doch nicht liest – versprochen.

Hinterlasse mir gern Deinen Kommentar und schreib mir, wie Dir die Story gefallen hat.  moni@textgarten.ch

 

Mit Networking sichtbar werden

Networking – ein ganz einfacher Weg wie Du mit Deinem Business sichtbar wirst

Gastartikel bei Katrin Kohl, Catzz Design

Was haben Bienen mit Networking zu tun?

Als Gartenliebhaberin beobachtete ich im Sommer hunderte von Bienen, wie sie sich auf einem blühenden Blumenfeld den Nektar reinzogen, um dann mit pollengeweisstem Hinterteil schwerfällig zur nächsten Blüte zu fliegen. Schon krass, die fliegen einfach von Blüte zu Blüte und sorgen dafür, dass neue Pflanzen entstehen. Networking auf Bienenart. Das ist ja an sich nix ungewöhnliches, trotzdem war ich total fasziniert, weil in meinem Kopf ein Bild auftauchte, das überhaupt nix mit Bienen zu tun hat – jedenfalls nicht direkt.

Continue Reading

Erfolgsrezept Personal Branding – mit DEINER Marke zum Erfolg

Erfolgsrezept Personal Branding

Gastartikel von Katrin Kohl von der Werbeagentur
CATzz Design

Katrin Kohl erklärt, wie du mit Deiner Persönlichkeit Deine perfekte Marketingstrategie entwickelst und damit Deine Wunschkunden begeisterst.

Vielleicht hast du bei manchem Prominenten auch schon verwundert den Kopf geschüttelt, warum dieser jemand nur so erfolgreich und bekannt ist? Was hat der/die was andere nicht haben?

Dabei hat er oder sie weder eine Weltneuheit entdeckt noch das Rad neu erfunden. Ganz im Gegenteil – bei dem ein oder anderen findet man so gar nichts Innovatives … 😉

Doch jetzt kommt das große ABER: sie sind eine „Personen-Marke“ und wissen zumindest, wie sich das Rad schneller dreht!

Continue Reading

STORY-PICTURE Interview (1) mit Carmen Fries

Ein tolles Projekt, Menschen und ihre Geschichte, ihren Herzweg vorzustellen. Ein Story Picture Interview ist nicht einfach nur ein Interview. Es ist ein Weg, ein eindrücklicher Weg, der uns zeigt, dass es Höhen und Tiefen gibt. Der uns jedoch auch zeigt, dass es sich lohnt, SEINEN Herzweg zu gehen. Sandra Elsig und ich haben uns dazu entschlossen, 4 Leute zu interviewen, welche diesen Weg gegangen sind. Heute erscheint das erste Interview dieser aussergewöhnlichen Reihe.

Und dieses Projekt zeigt noch etwas anderes auf. KOOPERATIONEN! Sie sind wertvoll, bringen uns weiter und helfen einander. Lasst den Neid und die Ellbogen beiseite, ermutigt einander. Und es eröffnet sich eine andere spannende Welt. Danke Sandra!

Continue Reading

Was ist visuelles Storytelling und was bringt Dir das für Dein Business?

Interview mit Gudrun Wegener vom Bilderbüro in Hamburg über visuelles Storytelling

Das Gehirn liebt Geschichten und Bilder. Eine Botschaft, in die wir unsere Persönlichkeit einbringen und die Menschen ein Stück weit an unserem Leben teilhaben lassen, schafft Vertrauen. Man nennt das „ Storytelling“. Immer mehr Unternehmende erkennen, dass sie damit die Brücke zwischen ihrer Persönlichkeit und ihrem Business bauen können.

Nun sind wir alle individuell verschieden. Da gib es den Lesetypen, der sich am besten an das erinnert, was er selbst gelesen hat. Und es gibt den Sehtypen, der sich Inhalte leichter in Form von Grafiken und Bildern merken kann. Wie schaffst Du es, Die Aufmerksamkeit Aller zu bekommen? Wie begeisterst Du Menschen, die sich die Dinge bildhaft vorstellen um sie zu verinnerlichen?

Continue Reading

Wie Du mit Deiner „Über-mich-Seite“ überzeugst

Wie Du mit Deiner „Über-mich-Seite“ überzeugst

Die richtigen Worte für Deine „Über-mich-Seite“ finden

Warum fällt es uns so schwer unsere „Über-mich-Seite“ zu schreiben und darin authentisch und ehrlich zu sagen was wir denken und fühlen? Warum können wir uns in Andere hinein fühlen, ihnen gute Ratschläge geben, sie motivieren und unterstützen? Aber wenn es um uns selbst geht, basteln wir stundenlang an unseren Texten herum und suchen uns letztendlich Tipps und Anleitungen von Marketingfachleuten – denn die müssen ja wissen, wie es geht und was für unsere potentiellen Kunden am wichtigsten ist. Doch was ist denn wirklich wichtig für den Kunden und welches sind unsere Erwartungen?

Continue Reading

Wege in die Freiheit

Warum es besser ist Fehler zu machen als gar nichts zu tun

Kennst Du das? Du weisst genau dass Du gut bist in dem was Du tust, und Du hast der Welt etwas zu geben. Du brennst darauf, endlich loszulegen aber Dein Perfektionismus lässt Dich ständig daran zweifeln, ob Du mit Deiner Message genau die Menschen erreichst, mit denen Du zusammenarbeiten möchtest. Und statt Dich zu zeigen wie Du bist, bastelst Du immer weiter an Deinen Texten herum, verschwendest Deine wertvolle Zeit und verpasst viele Chancen.

Warum Perfektion Stagnation bedeutet und Dich nicht weiterbringt

Ich spreche aus eigener Erfahrung! Obwohl das Schreiben und Optimieren von Texten genau das ist, was ich liebe, habe ich mich mit meiner „Über mich“- Seite“ sehr schwer getan. Ich habe wochenlang dafür gebraucht, habe gefühlte 1000 mal alles in die Tonne gehauen und wieder von vorne angefangen. Weils nicht „perfekt“ war – zu lang, zu kurz, nicht SEO-optimiert, die Überschriften sind nicht gut, andere sind besser als ich – und so weiter. Letztendlich waren es meine Zweifel und Ängste, von denen ich mich habe blockieren lassen. Zweifel, ob die Welt braucht, was ich zu geben habe. Angst vor Kritik und Ablehnung und dem „Nichtfunktionieren“. Es gab immer soooo viele Dinge, die wichtiger waren und die unbedingt erledigt werden mussten. Dabei hat mir diese Aufschieberitis nix gebracht ausser der Tatsache, dass ich mich immer weiter von meinen Zielen entfernt habe und ich mich immer schlechter fühlte. Bis es bei mir in einem Schreibworkshop endlich gefunkt hat. Plötzlich floss mir der Text nur so aus den Fingern und am nächsten Tag habe ich innerhalb von 3 Stunden alles aufgeschrieben, was ich Euch sagen will. Und es ist mir egal, ob das nun alles perfekt ist und ob andere das besser machen. Es ist ein Anfang, mein Anfang.

Wenn Du dies liest, weisst Du, wie Du es nicht machen solltest

Mein ganzes Leben lang habe ich mich verbogen, verschoben, verdreht und selbst belogen. Ich trug eine Schutzmaske, die ich als Kind aufgesetzt und bis vor kurzem nur selten abgelegt habe. Die Maske hatte viele Facetten. Je nach dem, was gerade von aussen anstand, passte ich sie an. Meistens mimte ich die Coole, Starke, die Powerfrau, die nichts umwerfen kann. Obwohl ich mich oft gar nicht so fühlte, gestattete ich mir nicht, mein wahres Ich zu zeigen – aus Angst, verletzt und ausgenutzt zu werden. Mein wahres Ich – das kannten bis vor kurzem nur meine besten Freunde.

Meine Rebellion gegen das „angepasst sein“ lebte ich, indem ich meistens gegen alles war, was „von oben“ vorgegeben wurde. Gegen starre Regeln im Job, Vorschriften meiner Eltern, Vorgaben der Gesellschaft – was man macht und was nicht. Ich hatte schon immer einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und empfinde Unterdrückung und Ausbeutung, Diskriminierung von Minderheiten, Ablehnung gegen alles, was nicht der Norm entspricht, als absolutes No go. Wen wundert es, dass ich mich deshalb auch schon immer zum „Ungewöhnlichen“, „Andersartigen“, „Schrägen“, und natürlich dem „von der Gesellschaft nicht Akzeptierten“ angezogen fühlte. Schon in meiner Jugend hatte ich immer das Gefühl irgendwie anders zu sein. Aber weil ich dazu gehören wollte, passte ich mich an. So lange, bis ich es satt hatte und weiterzog. Eine neue Beziehung, ein neuer Job, andere Freunde. Ein neuer Kick.

Schon als Kind hatte ich ständig neue Ideen im Kopf und wusste oft nicht, was ich als erstes tun sollte. Bis auf mein Faible für das Lesen und Schreiben – am liebsten draussen in der Natur – wechselten meine Interessen ständig. Meine Kreativität kannte keine Grenzen. Mein Zimmer war voll mit „Kunstwerken“, die ich aus irgendwelchem alten Zeug gebastelt hatte. Die Wände waren übersät mit Collagen und Bildern von mir.

Mit 14 stand ich dann vor der Entscheidung: Schule oder Lehre. Da mich die Schule, bis auf wenige Ausnahmen, meistens langweilte, und ich mich dort einfach unfrei fühlte, machte ich eine kaufmännische Ausbildung. Warum? Weil meine Freundinnen es auch machten und weil ich dachte, dass ich da bestimmt ganz viel mit Schreiben zu tun habe. An dieser Stelle könnt Ihr ruhig lachen, ich tue es auch😂

Na ja, Ihr könnt es Euch denken – der Schuss ging gehörig nach hinten los. Statt viel zu schreiben musste ich mich mit so langweiligen Sachen wie Buchhaltung, Putzen und Einkaufen herumschlagen. Ich fühlte mich wieder mal völlig deplatziert und litt darunter, tagtäglich stundenlang in einem verstaubten Büro dahinzuvegetieren. Sprüche wie „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, prägten mein Arbeitsleben. So quälte ich mich durch meine Lehre. Und weil ich glaubte, dass das normal ist – schliesslich machten es alle so – blieb ich in meinem Job.

Da ich mich meistens schon nach kurzer Zeit langweilte, wechselte ich meine Jobs im 1-2-Jahrestakt. Nur in kleinen Büros, wo ich selbstbestimmt arbeiten und mich frei entfalten konnte, hielt ich es länger aus. Es hat mir total Spass gemacht, meine Ideen einzubringen, mitzugestalten und dafür zu sorgen, dass „es läuft“. Meinen letzten Traumjob kündigte ich vor 10 Jahren um der Liebe wegen in die Schweiz zu ziehen.

Die Liebe ist geblieben, der Spass an der Arbeit verging mir mehr und mehr. Ich quälte mich wieder durch einige mehr oder weniger prickelnde Jobs bis ich krank wurde und wusste, jetzt muss etwas passieren – ich muss etwas anderes machen!

Mein Plan war, mir mein eigenes Business vorerst als 2. Standbein aufzubauen und dann meinen Job zu kündigen – irgendwann. Doch wie so oft, kam es anders. Ich bekam eine neue Chefin vor die Nase gesetzt, mit der ich nicht konnte. Und ehe ich bis 10 zählen konnte, war ich meinen Job los. Scheissseeee!!

Da ich felsenfest davon überzeugt war einen Brotjob zu brauchen, schrieb ich innerhalb von 2 Jahren über 500 Bewerbungen, statt mich auf mein eigenes Ding zu fokussieren. Noch 5 Jahre zuvor hatte ich bei 5 Bewerbungen die Auswahl zwischen den mir angebotenen Jobs. Ich absolvierte Bewerbungstrainings, die mir vom Arbeitsamt aufdiktiert wurden, wo ich die Bewerbungen für meine Leidensgenossen formulierte und die Arbeitsunterlagen meiner Dozenten korrigierte. Ich war ständig im Stress und die ewigen Absagen nagten immer mehr an meinem Selbstbewusstsein.

Ab hier wird’s schön😃

Irgendwann kam ich auf den Blog von Markus Cerenak. Und ich begann, mich ernsthaft zu fragen was ich da mache. Will ich das alles wirklich? Liebe ich was ich tue? Die Antwort war: Ich hatte so dermassen die Schnauze voll von allem und wünschte mich auf eine einsame Insel. Stattdessen las ich immer mehr Blogs von Menschen, die tun was sie lieben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, so fasziniert war ich von ihrem Tun, ihren Geschichten und ihrem persönlichen Weg. Durch das Lesen und die ständig wachsenden Kontakte mit Gleichgesinnten kam ich dann auch drauf, dass ich ein Scanner bin und hochsensibel. Na, endlich hatte das Kind einen Namen und es war eine Befreiung für mich festzustellen, dass ich nicht die Einzige bin, die so schräg durch die Welt marschiert🙃

Die eigene Vision finden

Der persönliche Lebensweg dieser Menschen hat mich dazu inspiriert, meine eigene Vision zu finden und mich auf den Weg in die Freiheit zu machen. Zugegeben, es ist nicht immer einfach. Aber ist es etwa einfach, jeden Tag ein ungeliebtes Pflichtprogramm abzuspulen und auf das Wochenende oder den Urlaub zu warten? Ich habe so viele liebenswerte Menschen kennengelernt, die mich unterstützen und motivieren, die an mich glauben. Und denen ich helfen kann mit meinem Wissen und mit dem, was ich liebe. Es gehen immer wieder Türen auf – das ist spannend, faszinierend, aufregend. Ich lerne jeden Tag etwas Neues. Und obwohl ich momentan kohlemässig auf Sparflamme lebe, bin ich zufrieden, dankbar und glücklich.

Und was hast Du davon?

Ich will, dass auch Du dranbleibst! Lebe Deinen Traum – weg vom 9 to 5 Job, hin zu einem glücklichen, selbstbestimmten Leben. Du musst das Rad nicht neu erfinden. Ich helfe Dir gerne mit meinen Erfahrungen, damit Du nicht die gleichen Fehler machst wie ich. Ich gebe Dir Tipps oder vernetze Dich mit jemandem, der Dir weiterhelfen kann.

Hast Du Fragen? Wo stehst Du gerade? Was brauchst Du? Womit kann ich Dich unterstützen?

Ich freue mich Deinen Kommentar, Fragen und Anregungen.

Wir sehen uns…

Moni

PS: Meine Facebook-Vernetzungs-Gruppe habe ich wegen mangelndem Interesse wieder geschlossen.