Wie Türen sich öffnen

Mit meinem Beitrag zu der Blogparade „Wenn sich Türen öffnen“ von Kiwi Pfingsten möchte ich Menschen dazu inspirieren ihre eigenen Türen zu öffnen, um die vielen Wunder zu erleben, die dahinter auf sie warten.

Wie Du auf jeden Fall vermeidest, dass sich Türen für Dich öffnen

Eins schon mal vorneweg: Solange Du im stillen Kämmerlein vor Dich hin wurschtelst, Dich ständig über Deinen 9 to 5 Job beschwerst, aber zu faul bist aus dem Quark zu kommen um was zu ändern, brauchst Du nicht zu hoffen, dass Glück und Zufriedenheit Dir Türen und Tore öffnen – ausser die Bürotür. Na gut, die Kühlschranktür vielleicht auch noch – um Dich daraus mit einem Trostbierchen oder whatever zu belohnen, wenn Dich das Schicksal wieder mal ganz hart rangenommen hat.

Warum das verlassen Deiner Komfortzone Dein wichtigster Türöffner ist

Bis vor 5 Jahren war es für mich normal, jeden Tag ins Büro zu gehen. Nicht, dass mir das wahnsinnig viel Spass gemacht hätte, aber ich bekam dafür ein angemessenes Schmerzensgeld. Einen neuen Job zu suchen war keine Lösung. Nach spätestens 1-2 Jahren war ich genervt, gelangweilt oder mir ging die Ellbogenmentalität auf den Geist – im schlimmsten Fall alles auf einmal. Also machte ich einfach weiter und lenkte meinen Frust mit allen möglichen Ablenkungsmanövern für eine Weile in eine andere Richtung. Obwohl die Abstände, wo mir das gelang, immer kürzer wurden, reagierte ich erst, als mich meine ständig schlimmer werdenden Depressionen zum Handeln zwangen. Ich spürte genau „jetzt muss etwas passieren, ich muss etwas anderes machen“.

„Weiterentwicklung findet nur ausserhalb der Komfortzone statt.“

Heute weiss ich: Meine Krankheit war der Türöffner für die 1. Tür in meinem neuen Leben. Bevor ich die Tür allerdings ganz aufstiess, machte ich erst noch einige Umwege. Es ist halt manchmal einfacher in seiner Komfortzone zu bleiben als den Mut aufzubringen, etwas zu ändern. Mein Sicherheitsdenken, meine Ängste und Selbstzweifel hielten mich noch ziemlich lange im Hamsterrad gefangen und versperrten mir immer wieder die Sicht auf die richtigen Türen.

„Wer ein Ziel hat findet Wege, wer keins hat, findet Ausreden.“

Wie unsichtbare Türen sichtbar werden

Vor 2 ½ Jahren, ich war bereits nebenberuflich – allerdings nicht sehr erfolgreich -selbstständig, kam ich durch einen Online-Workshop in Kontakt mit Menschen, die auf dem gleichen Weg waren wie ich. Menschen mit Visionen, mit Träumen, mit Ideen. Menschen die etwas verändern wollten – sowohl in ihrem Leben, als auch im Leben anderer -. Ich fühlte Verbundenheit mit ihnen und eine unglaubliche Euphorie. Plötzlich öffneten sich Türen, die ich vorher gar nicht wahrgenommen hatte, besonders die in meinem Kopf;-) Kurz darauf kündigte ich meinen cambodia-1067581_640letzen Job und beschloss, nie mehr fremdbestimmt zu arbeiten. Damit schloss ich eine schwere Tür hinter mir – es war für mich ein Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt. (Jetzt gerade klopft mein Herz wie blöd, wenn ich daran zurückdenke – ihr müsstet es mal hören;-)

Neben meinem Geschäft probierte ich beruflich gleichzeitig verschiedene andere Dinge aus, bis ich dann durch einige Bewerbungen bei Verlagen als freiberufliche Texterin die Chance bekam, für ein online-Magazin Kundenpräsentationen zu schreiben. Es war ein kleiner Job, zeitlich begrenzt, aber ich war überglücklich. Und es öffnete mir ein riesiges Tor, denn jetzt wusste ich genau, wohin ich wollte – mit meinem Talent fürs Schreiben und Korrigieren andere Menschen unterstützen und damit nur noch tun, was ich wirklich liebe.

Mut als Türöffner

Weil ich noch keinen Plan hatte wie ich dahin kommen sollte, buchte ich bei einer fantastischen Mentorin ein Berufungscoaching und fing an, mich mehr und mehr mit anderen Menschen zu vernetzen. Schritt für Schritt begleitete sie mich und spornte mich dazu an, mich auch nach aussen hin „zu zeigen“. Es fiel mir nicht leicht meine Ängste zu überwinden. Ich hatte das Gefühl noch nicht perfekt zu sein und tausend Ausreden, bis ich den 1. Schritt endlich wagte. Noch bevor mein Angebot stand, postete ich in mehreren Facebook-Gruppen, und was dann geschah, war einfach überwältigend. Ich bekam jede Menge Feedbacks, Tipps, Freundschaftsanfragen und sogar meine ersten Aufträge. YES! Mutprobe bestanden – mit WOW-Effekt:-)

Die Überwindung meiner Selbstzweifel und mein Mut haben mir viele Türen geöffnet. Türen zu lieben Menschen und neuen Möglichkeiten. Ich bin unendlich dankbar dafür – Es ist ein geiles Gefühl!

„Glück kommt durch Freiheit. Freiheit kommt von Mut“
Earl Nightingale

Meine Erkenntnis

Ich brauche immer noch ewig und 3 Tage bis ich mal einen Blogpost schreibe – dies ist mein 2;-) Für andere zu schreiben fällt mir da wesentlich leichter.
Aber ich habe erkannt:

„Wer Türöffner für andere ist steht selbst nie vor verschlossenen Türen.“

An dieser Stelle herzlichen Dank an Kiwi für ihre Blogparade – sie war der Auslöser, dass ich endlich mit diesem Post aus dem Quark gekommen bin;-)

❤️ Herzlich

Moni

 

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6 Comments

  • Liebe Monika!

    ich danke dir sehr für deinen tollen Artikel! Was für einen spannenden Weg hast du hinter dir…und vor dir!!!
    Danke, dass du den Lesern hier soviel Mut machst, Ähnliches zu tun und ihren eigenen Weg zu gehen. Es gibt doch nichts Schöneres, als wenn man sich selbst die Türen öffnet!

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg!

    Herzliche Grüße,

    Kiwi

  • Liebe Moni

    Danke für die kleine Reise, auf die du mich gerade mitgenommen hast. Von deiner Vergangenheit bis in die Gegenwart. War sehr spannend, sehr persönlich und sehr inspierend. Ich wünsche dir noch viele offene Türen in deiner Zukunft.

    Von Herzen liebe Grüße
    Veronika

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