Kategorie: Persönlichkeitsentwicklung

Gesundheitsmesse Kloten 2017 – Wellness für die Sinne Teil 2

Gesundheitsmesse Kloten 2017
Wellness für die Sinne – Erlebnisreise Nr. 2

Da mich die letzte Gesundheitsmesse in Bremgarten so wahnsinnig begeistert hat, war für mich klar, dass ich an der Gesundheitsmesse Kloten wieder dabei sein werde.

Schon im Eingangsbereich der Stadthalle Kloten ziehen mich die eindrucksvollen Bilder von Bruno Schmid, Lichtkraft-Herz mit kraftvollen Farben und Symbolik hinein – ich bin angekommen.

www.textgarten.chBruno Schmid und Myriam Mühlemann – Lichtkraft-Herz

Gleich beim Eingang des Ausstellungsraumes begegnen mir die Beiden auch gleich. Bruno Schmid – heute mit handbemalten Kerzenunikaten und Myriam Mühlemann, mit Chakra Farben und Duftessenzen (über die Arbeit von Myriam habe ich bereits in meinem letzten Artikel geschrieben). Es gibt erst mal eine herzliche Begrüssung und Austausch von interessanten Neuigkeiten. Obwohl ich diese Menschen erst vor ein paar Wochen kennengelernt habe, fühlt es sich für mich schon an wie „Nachhause kommen zu alten Freunden“.

Continue Reading

Der Blu Room – Ein Erfahrungsbericht

Der Blu Room – Ein Erfahrungsbericht

17. Oktober 2017

Sarnersee

Ein strahlend schöner Tag, die Sonne gibt noch mal alles heute und lässt den Himmel in sommer-lichem Hellblau erstrahlen. Mein neuer Kunde hat mich eingeladen den Blu RoomTM in Kägiswil zu testen um darüber einen Artikel zu schreiben. Ich muss immer alles ausprobieren, was ich noch nicht kenne, dann kann ich mich am besten ins Thema einfühlen. Ich habe mich zwar schon auf der Webseite über den Blu RoomTM schlau gemacht und mir einige Videos angeschaut aber eine wirkliche Vorstellung habe ich noch nicht.

Blu Room Die Gegend um Kägiswil, meinem Zielort, ist ein Träumchen. Also fahre ich etwas früher los um noch ein bisschen Sonne am Sarnersee zu tanken. Am Ufer mache ich es mir mit einem köstlichen Eiscafé ge-mütlich und geniesse die Aussicht auf die Berge. Das Wasser plätschert in sanften Wellen um den sonnenwarmen Steg herum, ein Schwanenpaar leistet mir Gesellschaft und beobachtet mich neugierig. Mehrere Kinder toben ausgelassen am Ufer des Sees herum. Ein perfekter Ferientag – so kommt es mir vor.

Abenteuer ich komme!

Es ist Zeit für mein Abenteuer. Gespannt wie ein Flitzebogen mache ich mich auf den Weg zu meinem Kunden, Salamander Enterprises.

Dort angekommen werde ich von Toni Blättler, dem Geschäftsführer, und Béatrice Kleiner-Borel, medizinische Beauftragte, herzlich begrüsst. Nicht zu vergessen Beas Hund Amigo, der sich über ein paar zusätzliche Streicheleinheiten sichtbar freut.

Nach den üblichen Formalitäten „Ich gehe auf eigene Verantwortung auf dieses Experiment ein“, führt mich Toni in den Blu RoomTM.

Erlebnis Blu Room

Blu RoomEin achteckiger verspiegelter Raum in blaues UVB-Licht ge-taucht. Sphärische Klänge umschmeicheln meine Gehör-gänge. Der ganze Raum hat etwas Mystisches, ich fühle mich wie in einem Fantasie-Film. In der Mitte des Raumes steht eine breite Liege. Ich entdecke zwei Wasserkaraffen und einige verschlossene Gläschen mit einem weissen Inhalt. Sonst nichts. Toni erklärt mir den Ablauf. „Während Du auf der Liege liegst, schalten sich die Lichtröhren 3 mal für jeweils 3 Minuten ein. Dazwischen gibt es jeweils 3 Minuten Pause, wo das Licht aus ist. Die Musik, die auf eine ganz bestimmte Frequenz eingestellt ist, läuft die ganze Zeit über weiter.“ Ich frage erst mal nicht viel, dazu ist nachher noch genug Zeit. Jetzt will ich erst mal geniessen.

Die Tür schliesst sich und ich bin allein. Ausgestreckt liege ich auf der gemütlichen Liege. Eingehüllt in blaues Licht, wiegt mich die sanfte Musik in einen leichten Dämmerschlaf. Ich fühle mich wie in einem schützenden Kokon. Geborgen. Angenehm leicht und einfach rundherum wohlig. Es ist mit nichts vergleichbar was ich bisher erlebt habe. Es ist genial. Meine Gedanken driften ab zu einer imaginären Szene in einem Fantasiefilm…

Während ich noch immer in einem leichten Trab mit meinem Einhorn über die Highlands reite, klopft es bereits an der Tür. Oooch schade. Am liebsten würde ich jetzt noch weiter in meinem Film bleiben. Ich setze mich langsam auf, schaue mich um und komme so langsam in die Realität zurück.

Blu RoomIch öffne die Tür zum Vorraum. Ein gemütlicher Sessel steht bereit – erst mal wieder ankommen. Ich trinke energetisiertes Wasser aus einem bauen Glas. 10 Minuten Nachruhezeit.

 

 

Die Realität hat mich wieder

Wieder bei Bea und Toni im Büro kommen wir zum nächsten Teil meines Besuches. Nun will ich genau wissen, was es mit dem Blu RoomTM auf sich hat. Was bringt es sich da rein zu legen ausser 20 entspannende Minuten zu geniessen. Denn das kann man ja auch zuhause machen. Aber der Blu RoomTM ist nicht irgendein Ort wo man ein kleines Mittags-schläfchen macht, auch wenn es sich so anfühlt. Toni und Bea erklären mir alles ganz genau.

Was ist der Blu RoomTM?

Man könnte sagen, der Blu RoomTM ist ein ganzheitlicher Mediziner, der sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene bei der Heilung von Krankheiten unterstützt. Er wurde 2015 von der Amerikanerin JZ. Knight in Zusammenarbeit mit Dr. Matthew Martinez entwickelt, der ihn in seiner Klinik mit seinen Patienten testete. Die Ergebnisse waren ausser-ordentlich. Die Rekonvaleszenz verkürzte sich um 1-2 Wochen.”

Wie funktioniert denn das?

Der achteckige verspiegelte Blu RoomTM, der nach Nikolas Tesla Technologie entwickelt wurde, ist mit einem ungefährlichen UVB-Licht ausgestattet, wodurch der Körper zur Vitamin D-Produktion angeregt wird. Vitamin D übernimmt eine wichtige Schlüsselfunktion für unsere Gesundheit und ist an tausenden von Regulierungsvorgängen in unseren Körperzellen beteiligt. Ein Mangel an Vitamin D erhöht das Krankheitsrisiko ganz erheblich. Vor allem im Winter, wenn in unseren Breitengraden die Sonne zu tief steht um uns mit ausreichend Vitamin D zu versorgen. Genau auf diese UVB-Strahlung ist unser Körper aber an-gewiesen, denn die Bildung des Vitamin-D wird zu rund 90 Prozent in der Haut angeregt – jedoch nur unter dem Einfluss der Sonne oder einer künstlichen UVB-Lichtquelle mit der richtigen Bandbreite. Der dadurch entstehende Vitaminschub wirkt auf alle Ebenen im Körper.

Ergänzend zum UVB-Licht wird der Raum in sanfte Musik getaucht, die auf einer bestimmten Frequenz abgespielt wird. Man spürt in dem Moment keine körperliche Veränderung, es fühlt sich eher an wie ge-mütlich im Bett zu liegen und zu relaxen. 

“Es ist natürlich klar, dass die Wirkung nicht bei allen Menschen gleich ist”, sagt Toni. “Meistens bemerkt man die Veränderung bei regel-mässiger Anwendung, wie bei allen anderen alternativen Therapien auch. Manchmal merkt jemand so ganz nebenbei, dass z.B. seine Verdauungsbeschwerden verschwunden sind oder dass er sich fitter fühlt.“

„Ich hatte früher mindestens 1 mal pro Monat eine massive Migräne-Attacke. Dann musste ich starke Medikamente nehmen damit ich das überhaupt aushalten konnte. Wenn ich die Tablette zu spät genommen habe, hat sie nichts mehr genutzt. Seitdem ich täglich im Blu Room bin, sind die Attacken deutlich weniger geworden. Dieses Jahr hatte ich nur zwei und der Schmerzpegel war so niedrig, dass ich keine Medis mehr brauche. Ich habe früher auch nicht gewusst, dass ich an Vitamin D Mangel leide. Ich arbeite noch ausserhalb unserer Firma, da sitze ich den ganzen Tag drinnen. Ich hatte Muskelzucken, Krämpfe in den Beinen und unkontrollierbares Augenlidzucken, hauptsächlich im Winter. Das waren alles Auswirkungen des Vitamin D Mangels. Das merkte ich aber erst nachdem ich den Blu Room regelmässig benutzt habe, denn danach verschwanden diese Symptome. Ich habe einen Test durchführen lassen, mein Vitamin-D-Spiegel ist optimal.“

Die Regenerations-Pioniere

Ich bin echt fasziniert, das ist ja genial. „Und wo habt Ihr den Blu RoomTM entdeckt?“ frage ich neugierig.

Blu RoomToni erzählt: “Wir sind 6 Leute, wir kennen uns schon ewig und haben schon viel gemeinsam erlebt. Vor 1 1/2 Jahren waren wir in den USA auf einem Schulungsevent, wo wir den Blu RoomTM zum ersten Mal gesehen haben. Wir waren sofort begeistert, vor allen Dingen als wir erfuhren was mit dem alles möglich ist. Ideal für Menschen, die mit der Schulmedizin nichts am Hut haben und lieber alternativen Heilmethoden vertrauen. Wir testeten den Blu RoomTM und waren uns schnell einig: Wir würden dieses geniale Ding in die Schweiz bringen damit möglichst viele Menschen davon profitieren können. Gesagt, getan – 9 Monate später stand der Blu RoomTM in Kägiswil.“ 

Im Zeichen des Salamanders

Was daraus entstand war für alle Beteiligten wegweisend. Die Ent-deckung des Blu RoomTM war der Auslöser für die Gründung der Firma Salamander-Enterprises GmbH. 

Warum gerade ein Salamander im Logo?  Bea erzählt: „Diese Tiere zeigen uns was die komplette Regeneration des Körpers bedeutet. Wenn einem Salamander z.B. der Schwanz abfällt lässt er ihn einfach nachwachsen. In Mexiko gibt es einen Salamander, den Axolotl, der kann sogar Organe und Teile seines Gehirns und Herzens wieder-herstellen. Deshalb fanden wir, dass der Salamander optimal zum Blu RoomTM passt. Denn auch der Blu RoomTM steht für komplette Re-generation.

Toni: “Den Blu RoomTM in die Schweiz zu bringen und zu etablieren ist eine grosse Herausforderung für uns. Wir sind Pioniere in diesem Be-reich. Aber damit kann vielen Menschen dabei geholfen werden ihre Leidensgeschichte zu verbessern oder gar zu beenden. Und dafür nehmen wir die Herausforderung gern an.“

Yep. Davon bin ich überzeugt. Wer so ein Projekt auf die Beine stellt, dazu noch vollkommen ohne finanzielle Mittel von Dritten, Hut ab.

Es war ein fantastisches Erlebnis, ich werde mir sicherlich mal wieder eine Session Blu RoomTM gönnen. 

Am 17. Dezember 2017 zwischen 10.00 und 16.00 Uhr könnt Ihr den Blu RoomTM am Tag des offenen Blu RoomTM in Kägiswil besichtigen. Im Rahmenprogramm gibt’s die Hausmesse in der MZH Kägiswil mit CD-Taufe und Live-Konzert von ONITANI. Ein Ausflug lohnt sich also doppelt.

Über ONITANI gibt’s im Dezember einen separaten Bericht. Ich bin nämlich zu einem Konzert eingeladen😃

Detaillierte Informationen findet Ihr auf der Webseite http://www.salamander-enterprises.ch

 

©Textgarten Moni Obrist

Gesundheitsmesse Bremgarten 2017 – Wellness für die Sinne

Gesundheitsmesse Bremgarten
Wellness für die Sinne – eine Erlebnisreise

Heute nehme ich Euch mit auf mein inspirierendes Wellness-Wochenende, das ich auf der Gesundheitsmesse Bremgarten (CH) verbracht habe. Wo ist denn da ein SPA fragst Du Dich? Lies weiter, Du wirst staunen.

2. September 2017

Wer mich kennt weiss – ich wills immer ganz genau wissen. Als emotionale Texterin für Themen rund um alternative Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung, Körperarbeit und Spiritualität interessiert mich, was meine Kunden machen, wofür das gut ist und wie das funktioniert. Ich will das was sie tun erleben und verstehen. Denn schliesslich kann ich nur dann ihre authentische Schreibstimme sein wenn ich ihre Sprache spreche. Ich kann ja auch nicht begeistert über das Gefühl schreiben einen Tesla zu fahren wenn ich nicht mal weiss wie man Auto fährt.
 

Continue Reading

Wege in die Freiheit

Warum es besser ist Fehler zu machen als gar nichts zu tun

Kennst Du das? Du weisst genau dass Du gut bist in dem was Du tust, und Du hast der Welt etwas zu geben. Du brennst darauf, endlich loszulegen aber Dein Perfektionismus lässt Dich ständig daran zweifeln, ob Du mit Deiner Message genau die Menschen erreichst, mit denen Du zusammenarbeiten möchtest. Und statt Dich zu zeigen wie Du bist, bastelst Du immer weiter an Deinen Texten herum, verschwendest Deine wertvolle Zeit und verpasst viele Chancen.

Warum Perfektion Stagnation bedeutet und Dich nicht weiterbringt

Ich spreche aus eigener Erfahrung! Obwohl das Schreiben und Optimieren von Texten genau das ist, was ich liebe, habe ich mich mit meiner „Über mich“- Seite“ sehr schwer getan. Ich habe wochenlang dafür gebraucht, habe gefühlte 1000 mal alles in die Tonne gehauen und wieder von vorne angefangen. Weils nicht „perfekt“ war – zu lang, zu kurz, nicht SEO-optimiert, die Überschriften sind nicht gut, andere sind besser als ich – und so weiter. Letztendlich waren es meine Zweifel und Ängste, von denen ich mich habe blockieren lassen. Zweifel, ob die Welt braucht, was ich zu geben habe. Angst vor Kritik und Ablehnung und dem „Nichtfunktionieren“. Es gab immer soooo viele Dinge, die wichtiger waren und die unbedingt erledigt werden mussten. Dabei hat mir diese Aufschieberitis nix gebracht ausser der Tatsache, dass ich mich immer weiter von meinen Zielen entfernt habe und ich mich immer schlechter fühlte. Bis es bei mir in einem Schreibworkshop endlich gefunkt hat. Plötzlich floss mir der Text nur so aus den Fingern und am nächsten Tag habe ich innerhalb von 3 Stunden alles aufgeschrieben, was ich Euch sagen will. Und es ist mir egal, ob das nun alles perfekt ist und ob andere das besser machen. Es ist ein Anfang, mein Anfang.

Wenn Du dies liest, weisst Du, wie Du es nicht machen solltest

Mein ganzes Leben lang habe ich mich verbogen, verschoben, verdreht und selbst belogen. Ich trug eine Schutzmaske, die ich als Kind aufgesetzt und bis vor kurzem nur selten abgelegt habe. Die Maske hatte viele Facetten. Je nach dem, was gerade von aussen anstand, passte ich sie an. Meistens mimte ich die Coole, Starke, die Powerfrau, die nichts umwerfen kann. Obwohl ich mich oft gar nicht so fühlte, gestattete ich mir nicht, mein wahres Ich zu zeigen – aus Angst, verletzt und ausgenutzt zu werden. Mein wahres Ich – das kannten bis vor kurzem nur meine besten Freunde.

Meine Rebellion gegen das „angepasst sein“ lebte ich, indem ich meistens gegen alles war, was „von oben“ vorgegeben wurde. Gegen starre Regeln im Job, Vorschriften meiner Eltern, Vorgaben der Gesellschaft – was man macht und was nicht. Ich hatte schon immer einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und empfinde Unterdrückung und Ausbeutung, Diskriminierung von Minderheiten, Ablehnung gegen alles, was nicht der Norm entspricht, als absolutes No go. Wen wundert es, dass ich mich deshalb auch schon immer zum „Ungewöhnlichen“, „Andersartigen“, „Schrägen“, und natürlich dem „von der Gesellschaft nicht Akzeptierten“ angezogen fühlte. Schon in meiner Jugend hatte ich immer das Gefühl irgendwie anders zu sein. Aber weil ich dazu gehören wollte, passte ich mich an. So lange, bis ich es satt hatte und weiterzog. Eine neue Beziehung, ein neuer Job, andere Freunde. Ein neuer Kick.

Schon als Kind hatte ich ständig neue Ideen im Kopf und wusste oft nicht, was ich als erstes tun sollte. Bis auf mein Faible für das Lesen und Schreiben – am liebsten draussen in der Natur – wechselten meine Interessen ständig. Meine Kreativität kannte keine Grenzen. Mein Zimmer war voll mit „Kunstwerken“, die ich aus irgendwelchem alten Zeug gebastelt hatte. Die Wände waren übersät mit Collagen und Bildern von mir.

Mit 14 stand ich dann vor der Entscheidung: Schule oder Lehre. Da mich die Schule, bis auf wenige Ausnahmen, meistens langweilte, und ich mich dort einfach unfrei fühlte, machte ich eine kaufmännische Ausbildung. Warum? Weil meine Freundinnen es auch machten und weil ich dachte, dass ich da bestimmt ganz viel mit Schreiben zu tun habe. An dieser Stelle könnt Ihr ruhig lachen, ich tue es auch😂

Na ja, Ihr könnt es Euch denken – der Schuss ging gehörig nach hinten los. Statt viel zu schreiben musste ich mich mit so langweiligen Sachen wie Buchhaltung, Putzen und Einkaufen herumschlagen. Ich fühlte mich wieder mal völlig deplatziert und litt darunter, tagtäglich stundenlang in einem verstaubten Büro dahinzuvegetieren. Sprüche wie „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, prägten mein Arbeitsleben. So quälte ich mich durch meine Lehre. Und weil ich glaubte, dass das normal ist – schliesslich machten es alle so – blieb ich in meinem Job.

Da ich mich meistens schon nach kurzer Zeit langweilte, wechselte ich meine Jobs im 1-2-Jahrestakt. Nur in kleinen Büros, wo ich selbstbestimmt arbeiten und mich frei entfalten konnte, hielt ich es länger aus. Es hat mir total Spass gemacht, meine Ideen einzubringen, mitzugestalten und dafür zu sorgen, dass „es läuft“. Meinen letzten Traumjob kündigte ich vor 10 Jahren um der Liebe wegen in die Schweiz zu ziehen.

Die Liebe ist geblieben, der Spass an der Arbeit verging mir mehr und mehr. Ich quälte mich wieder durch einige mehr oder weniger prickelnde Jobs bis ich krank wurde und wusste, jetzt muss etwas passieren – ich muss etwas anderes machen!

Mein Plan war, mir mein eigenes Business vorerst als 2. Standbein aufzubauen und dann meinen Job zu kündigen – irgendwann. Doch wie so oft, kam es anders. Ich bekam eine neue Chefin vor die Nase gesetzt, mit der ich nicht konnte. Und ehe ich bis 10 zählen konnte, war ich meinen Job los. Scheissseeee!!

Da ich felsenfest davon überzeugt war einen Brotjob zu brauchen, schrieb ich innerhalb von 2 Jahren über 500 Bewerbungen, statt mich auf mein eigenes Ding zu fokussieren. Noch 5 Jahre zuvor hatte ich bei 5 Bewerbungen die Auswahl zwischen den mir angebotenen Jobs. Ich absolvierte Bewerbungstrainings, die mir vom Arbeitsamt aufdiktiert wurden, wo ich die Bewerbungen für meine Leidensgenossen formulierte und die Arbeitsunterlagen meiner Dozenten korrigierte. Ich war ständig im Stress und die ewigen Absagen nagten immer mehr an meinem Selbstbewusstsein.

Ab hier wird’s schön😃

Irgendwann kam ich auf den Blog von Markus Cerenak. Und ich begann, mich ernsthaft zu fragen was ich da mache. Will ich das alles wirklich? Liebe ich was ich tue? Die Antwort war: Ich hatte so dermassen die Schnauze voll von allem und wünschte mich auf eine einsame Insel. Stattdessen las ich immer mehr Blogs von Menschen, die tun was sie lieben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, so fasziniert war ich von ihrem Tun, ihren Geschichten und ihrem persönlichen Weg. Durch das Lesen und die ständig wachsenden Kontakte mit Gleichgesinnten kam ich dann auch drauf, dass ich ein Scanner bin und hochsensibel. Na, endlich hatte das Kind einen Namen und es war eine Befreiung für mich festzustellen, dass ich nicht die Einzige bin, die so schräg durch die Welt marschiert🙃

Die eigene Vision finden

Der persönliche Lebensweg dieser Menschen hat mich dazu inspiriert, meine eigene Vision zu finden und mich auf den Weg in die Freiheit zu machen. Zugegeben, es ist nicht immer einfach. Aber ist es etwa einfach, jeden Tag ein ungeliebtes Pflichtprogramm abzuspulen und auf das Wochenende oder den Urlaub zu warten? Ich habe so viele liebenswerte Menschen kennengelernt, die mich unterstützen und motivieren, die an mich glauben. Und denen ich helfen kann mit meinem Wissen und mit dem, was ich liebe. Es gehen immer wieder Türen auf – das ist spannend, faszinierend, aufregend. Ich lerne jeden Tag etwas Neues. Und obwohl ich momentan kohlemässig auf Sparflamme lebe, bin ich zufrieden, dankbar und glücklich.

Und was hast Du davon?

Ich will, dass auch Du dranbleibst! Lebe Deinen Traum – weg vom 9 to 5 Job, hin zu einem glücklichen, selbstbestimmten Leben. Du musst das Rad nicht neu erfinden. Ich helfe Dir gerne mit meinen Erfahrungen, damit Du nicht die gleichen Fehler machst wie ich. Ich gebe Dir Tipps oder vernetze Dich mit jemandem, der Dir weiterhelfen kann.

Hast Du Fragen? Wo stehst Du gerade? Was brauchst Du? Womit kann ich Dich unterstützen?

Ich freue mich Deinen Kommentar, Fragen und Anregungen.

Wir sehen uns…

Moni

PS: Meine Facebook-Vernetzungs-Gruppe habe ich wegen mangelndem Interesse wieder geschlossen.